Willkommen beim KammerEnsemble Farandole

Das KEF ist ein Ensemble von musikbegeisterten, versierten Streichern und Streicherinnen. Wir spielen ohne Dirigent. Geleitet werden wir von professionellen Musikerpersönlichkeiten vom Geigen-, Bratschen- oder Cellopult aus. Ein besonderes Anliegen ist uns das kammermusikalische Zusammenspiel mit viel Eigenverantwortung.
Seit 2016 leitet Jiří Němeček das KEF vom Geigenpult aus. Das KEF schätzt seine gut strukturierte Probenarbeit in konzentrierter und positiver Atmosphäre. Einfühlsam, geduldig, mit anschaulich-kreativen Vergleichen und sehr viel Humor erreicht er ein ausbalanciertes, kammermusikalisches Zusammenspiel.

Vorschau Frühlingskonzert 2021:
"Ein Amerikanisches Programm"
Samstag, 6. März 19.00 Uhr in der Evangelischen Kirche Grenzach
Sonntag, 7. März 17.00 Uhr in der Dorfkirche Kleinhüningen


Konzertrückblick

Freitag, 18. September 19.00 Uhr in der Reformierten Kirche Arlesheim

Sonntag, 20. September 17.00 Uhr in der Kirche St. Chrischona, Bettingen
Das Konzert auf St. Chrischona wurde vom Verkehrsverein Bettingen und vom Theologischen Seminar St. Chrischona veranstaltet, wofür wir herzlich danken.

Aufgeführt wurden die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi mit
Jiří Němeček als Solist
und von Ottorino Respighi die 1. Suite aus Antiche Danze ed Arie.



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Konzertrezension vom Konzert am 20.9.2020 auf St. Chrischona in der Riehener Zeitung

du. Das Kammerensemble Farandole konzertierte unter der Leitung von Jiří Nĕmeček am vergangenen Sonntag in der Kirche St. Chrischona. Die Freude und Erleichterung, dass Konzerte wieder möglich sind, war beim Publikum und den Musikern deutlich zu spüren. Mit Maskenpflicht konnte das Kirchenschiff bis auf den letzten Platz gefüllt werden, etliche mussten sogar in den Chor ausweichen – ein schöner Erfolg für die Musiker und die Veranstalter, der Verkehrsverein Bettingen und das Theologische Seminar St. Chrischona.

Es wurde sehr engagiert, lebendig, mit grosser dynamischer Spannweite und mit höchster Präzision von Rhythmus und Intonation musiziert kurz ein Konzertgenuss auf höchstem Niveau. Zuerst ertönte die 1. Suite von Ottorino Respighis Antiche Danze ed Arie in einer Bearbeitung für Streicher, die das Original für grosse Besetzung vergessen liess. Danach spielten die Streicher mit einer Theorbe im Continuo die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi. Die Interpretation liess bezüglich Farbigkeit, Abwechslung und Musikalität das meiste bisher gehörte weit hinter sich. Dass Jiří Nĕmeček den sehr anspruchsvollen Solopart der Violine mit grosser virtuoser Leichtigkeit meistern würde, war eigentlich zu erwarten. Ganz besonders war jedoch, wie er gleichzeitig das Ensemble leitete und auch in den heiklen Übergängen präzis koordinierte. Auch verstand er sich eher als Primarius denn als Solist, und konnte so seinen Part perfekt im Gesamten integrieren. Genial wie er sogar lang ausgehaltene Noten zu plazieren wusste. Es glückten pianissimo Passagen von enormer Intensität; aber auch die rauen lautmalerischen Aspekte wie Gewitter oder Hundegebell wurden musikalisch ausgekostet. Obwohl weitgehend ohne Vibrato gespielt wurde, wirkte die Musik flexibel, und der steif-starre Modus vieler historisierender Interpretationen wurde vermieden. Das wurde unter anderem erreicht, indem der Solist beim Tonwechsel kurz vibrierte. Das begeisterte Publikum dankte den Künstlern mit langem herzlichem Applaus.






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...Was das KEF seit 1967 schon gespielt hat....

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Video-Kostprobe vom Jubiläumsanlass am 11. Juni 2017 in der Mägd


 
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Gedanken von KEF-Mitgliedern zum Jubiläum 2017

Im KEF kann meine Seele auftanken… Die wöchentlichen Orchesterproben waren und sind
für mich ein wichtiger Ausgleich zum Familien- und Berufsleben. Das Musizieren zusammen
mit Gleichgesinnten hat mein Leben seit vielen Jahren bereichert.

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KEF
Wir sind guter Stimmung.
Wir sind in der Lage, als Einheit zu funktionieren.
Wir zeigen Einsatz.
Wir sind dynamisch.
Wir setzen Akzente.
Wir spielen mit Takt.
Wir treffen den Ton.
Wir streben Harmonie an.
Wir kennen den Schlüssel zum Miteinander.
Wir bewältigen gemeinsam Kreuze.
Wir stossen auf Resonanz.
Das KEF hat viele gute Werte.
Aber auch wir brauchen Noten, um weiterbestehen zu können.

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38 Jahre im KEF – wie geht das?
Dienstag für Dienstag ein musikalisches Erlebnis, Auseinandersetzung mit Musik, Rhythmus,
Intonation, Zusammenspiel, Eintauchen in Unbekanntes und Bekanntes, dabei Tragen und
Getragen werden.
Nach der Probe wacher als vor der Probe. Das möchte ich noch lange erleben dürfen!
Besondere Erlebnisse sind die unzähligen Musikwochen und Weekends, wo auch Freundschaften
vertieft werden. Die einmaligen Konzerte.