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Unser heutiges Programm führt uns nach Italien. Zu Beginn gehen wir in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Ottorino Respighi hat gern – neben seinem eigenen Stil – auf Stücke der Spätrenaissance und des Frühbarock zurückgegriffen. Aus seiner 1. Suite „Antiche Danze ed Arie“ erklingt zuerst „Ballo detto il Conte Orlando“ von Simone Molinaro. Nach einer bangen „Villanella“, eine ländliche Volksweise, fordert uns die fröhliche „Gagliarda“, ein ursprünglich aus Frankreich stammender Springtanz, von Vincenzo Galilei, dem Vater von Galileo Galilei, zum Tanz.
Die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi erfreuen sich auf der ganzen Welt einer enormen Popularität und haben trotzdem bis heute nichts an Reiz und Originalität verloren. Vivaldi schildert mit seiner Komposition uns allen vertraute Naturereignisse, wie etwa das Zwitschern der Vögel, das Rauschen von Blättern und Pflanzen oder bellende Hunde im Frühling, den Ruf eines Kuckucks, eines Stieglitzes und der Turteltaube sowie einen Sturm mit Blitz und Donner im Sommer. Auch das dörfliche Erntefest und der Jagdlärm im Herbst sowie das Gleiten auf zerbrechlichem Eis und die vor Kälte klappernden Zähne im Winter rufen in uns vertraute Gefühle und Erinnerungen hervor. Lassen Sie sich von Antonio Vivaldi und dem KEF auf eine abenteuerliche und spannende Reise durch das Jahr einladen.

Jiří Němeček

Ottorino Respighi (1879-1936)
arr. von Clark McAlister
Antiche Danze ed Arie (Antike Tänze und Arien), Suite Nr.1

I. Balletto « Il Conte Orlando» (Simone Molinaro)
II. Villanella (Anonymous)
III. Gagliarda (Vincenzo Galilei)


Antonio Vivaldi (1678-1741)
Le Quattro Stagioni (Die vier Jahreszeiten) Op. 8

La Primavera (Frühling) RV 269
Allegro
Largo e pianissimo
Allegro
L‘Estate (Sommer) RV 315
Allegro mà non molto
Adagio
Presto
L‘Autunno (Herbst) RV 293
Allegro
Adagio molto
Allegro
L‘Inverno (Winter) RV 297
Allegro non molto
Largo
Allegro



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